Borussia Dortmund

120px-Borussia_Dortmund_Logo.svgAuch wenn die ruhmreichen Jahre des Traditionsvereins Borussia Dortmund bereits mehr als zehn Jahre zurückliegen, zeigten die Dortmunder in der Vergangenheit immer wieder, dass mit ihnen zu rechnen ist. Immerhin in einem Punkt ist Borussia Dortmund seit Jahren deutschlandweit unbesiegt: Das Stadion mit einer Kapazität von 82.000 Plätze und der Zuschauerschnitt, der nur knapp darunter liegt, bedeuten seit Jahren deutschlandweit den 1.Platz.

Nach der Gründung im Jahr im Jahr 1909 quälte sich der Verein lange Zeit in unteren Ligen. Erst nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs erfolgte der Aufstieg zu einer Spitzenmannschaft des deutschen Fußballs. In der Saison 1955/56 konnte dann der erste Meistertitel gefeiert werden, der im nächsten Jahr sogar verteidigt wurde. In den 60er-Jahren war neben dem Meistertitel von 1966 vor allem der Europapokalsieg ein Meilenstein der Vereinsgeschichte. Als erster deutscher Verein überhaupt gelang ein internationaler Triumph, der mit einem großen Autokorso durch die Innenstadt gebührend gefeiert wurde. Die 70er- und 80er-Jahre waren geprägt von finanziellen und sportlichen Krisen der Borussia, u.a. musste man für vier Jahre in der Zweiten Liga verweilen.
Als Grundstein für die Erfolge in den 90-er Jahren gilt zweifellos eine damals relativ unbekannte Verpflichtung vom Grasshopper-Club Zürich.
Unter dem Neuzugang Trainer Ottmar Hitzfeld wurde ein Team geformt, dass im Jahr 1997 sensationell Champions League-Sieger wurde, und sich im Folgenden auch den Weltpokal sicherte. Die Achse Sammer-Möller-Chapuisat dominierte das Dortmunder Spiel und war maßgeblich beteiligt an den Meisterschaften von 1995 und 1996.
Mit dem Abgang von Hitzfeld kam auch eine kurze Durststrecke, die Matthias Sammer als Trainer des Meisterteams der Saison 2001/2002 eindrucksvoll beendete. Die aus der Zeit stammenden Schulden beeinträchtigen das Dortmunder Management jedoch bis heute, u.a. wurden Marcio Amoroso, Jan Koller und Thomas Rosicky für zusammen fast 60 Millionen Euro verpflichtet.
In der Gegenwart versucht die Borussia recht erfolgreich die Schulden langsam abzubauen und eine solide Finanzpolitik zu betreiben.
Die Transfers beschränken sich zumeist auf eher unbekannte Namen, der Fokus liegt vor allem auf jungen Spielern mit Perspektive. Dazu passt auch hervorragend die Verpflichtung des Ex-Mainzers Jürgen Klopp als Trainer, der seit der Saison 2007/2008 das Team betreut.

Die Zukunftsaussichten der Borussia verheißen durchaus große Hoffnung auf bessere Zeiten. Die finanzielle Lage bessert sich Jahr für Jahr, ein gigantischer Zuschauerboom verspricht hohe Einnahmen. Mit Jürgen Klopp wurde zudem ein passender Trainer gefunden, der für kontinuierliche und erfolgreiche Arbeit mit jungen Spielern steht. Von den jungen Spielern besitzt Dortmund ebenfalls viele mit großem Potential. Der aus Mainz verpflichtete Neven Subotic zählt bereits jetzt zu den besten Verteidigern der Liga, mit Sahin und Bender stehen zwei weitere Jungstars unter Vertrag. In Dortmund hofft man künftig in noch mehreren Kategorien ganz vorne dabei zu sein, die Zuschauer hätten sicher nichts dagegen.