Wassersport
Sie wollten immer schon Wilde Wasser mit dem Kajak bezwingen? Es war schon immer Ihr Wunsch, durch tosende Täler zu raften und ihr Boot über wild schäumende Gewässer hinwegzumanövrieren?
Wenn Sie denken, dass Sportarten wie Rudern, Kanufahren und Sportschwimmen erst im Zeitalter der Neuzeit vor einigen Jahren entstanden sind, werden Sie sich wundern, dass diese Sportarten bereits viele Jahre vor Christi Geburt eine große Bedeutung hatten.
Besonders für die Wirtschat, wie etwa den Transport von Gütern, Handel in den Bereichen der Fischerei sowie auch in der Kriegsführung waren besondere Kenntnisse in der Handhabung der Fortbewegung auf kleinen, mobilen Booten ausschlaggebend. Historische Funde aus damaliger Zeit belegen sogar Wettkämpfe von damals, welche auf Bootsrennen rückschließen lassen. Als Freizeitbeschäftigung wurde Rudern, Kanufahren und Kajakfahrten sowie das Schwimmen im sportlichen Sinne für die Menschen ab 1800 immer wichtiger. Der erste Hinweis auf eine damalige „Regatta“ lässt auf das Jahr 1274 durch venezianische Dokumente rückschließen. Im Jahre 1823 verzeichnete man den Club der „Knickerbocker“ als ersten Boot-Club in den Vereinigten Staaten der USA. 1977 begann die Produktion der leichten, haltbaren Ruder aus besonders geeignetem Material, welche sich bis heute durchsetzen.
Rudern auf Flüssen und Seen ist in der Gruppe oder alleine stets ist ein spritziges, sportliches Vergnügen.
Raften bzw. Rudern ist eine Sportart, die man ganz einfach innerhalb kürzester Zeit erlernen kann. Wenn Sie es allerdings vorziehen, die Welt des Wassers direkt zu erkunden, gibt es auch für Schwimmfans einfache Möglichkeiten, in den Schwimmsport einzusteigen. Dafür ist man nie zu alt! Nicht nur, dass das Schwimmen sehr gesund ist für Körper und Geist, Sie werden merken, dass Sie sich in kaum einer anderen Sportart derartig frei und entspannt fühlen. Wenn Sie sich dazu entscheiden, im Schwimmsport an Wettkämpfen teilzunehmen, sind vor allem gute Leistungen in Zeit und Geschwindigkeit Voraussetzung.
Wenn Sie ein Naturtalent im Schwimmen sind, wird ihnen die Technik kaum Schwierigkeiten bereiten. Wettkämpfe werden im Schwimmsport bereits seit 1837 ausgetragen.
Wussten Sie, dass man in Gewässern mit hohem Salzgehalt leichter schwimmen kann als im „Süßwasser“? Je konzentrierter der Solegehalt im Wasser ist, desto höher ist der Auftrieb des Körpers. Seit 1896 gehört das Schwimmen zu den olympischen Disziplinen. Die Wettkämpfe werden in Schwimmhallen ausgetragen mit entsprechenden Bahnen. Wenn Sie ein passionierter Schwimmer sind, sollten Sie auch Ihre Schwimmkleidung mit Sorgfalt auswählen, da das Material Ihnen durch High-Tech noch ein paar Millisekunden einsparen kann, wenn es darauf ankommt.
Heute sind die Hauptstiele beim Schwimmen: Brust-, Kraul-, Rücken- und Schmetterlingschwimmen. Beim Kraulen werden Spitzengeschwindigkeiten bis zu 7,65 km/h erreicht. Wussten Sie, dass das Schwimmen zu den Sportarten zählt, bei welchen das geringste Verletzungsrisiko besteht?
